Verein legte Rechenschaft ab:


26 Veranstaltungen, 10 700 Besucher, 263 Mitglieder, 350 Theaterabonnenten, 2200 Internetgäste

"Erfolgreich!". Hans Hoffmanns Resümee war kurz. Der Kulturklub-Vorsitzende blickte während der Jahreshauptversammlung auf ein Jahr zurück, in dem man 10 700 Besucher (" . . .fast die halbe Stadt war bei uns zu Gast") bei Veranstaltungen begrüßte. In vielen Sparten konnte Hoffmanns Klub gute Bilanzen vorlegen.

26 Veranstaltungen bot der Kulturklub 2002 an, beziehungsweise betreute sie, ein Volumen von 66 000 Euro wurde bewegt, was ohne den Zuschuss der Stadt (in deren Auftrag der Klub das Programm für Harzburger macht) und die Mitgliedsbeiträge gar nicht zu heben wäre. A propos Mitglieder: Ihre Zahl stieg von 250 auf 263, "heutzutage ein gutes Zeichen", so Hoffmann.

Beim Resümee der Veranstaltungen verdeutliche Hoffmann noch einmal die Philosophie des Kulturklubangebots: a) bekannte Namen, b) Musik, c) rundes Kabarettprogramm und d) aktuelle Vorträge. In der Sparte "a" reicht ein Blick ins Kulturklub-Gästebuch: Hardy Krüger, André Eisermann, Django Asül, haben sich darin (neben anderen) im vergangenen Jahr eingetragen - alle nicht zum ersten Mal.

Musikstandards sind Neujahrskonzert und Open-Air-Summernight, die publikumsträchtigste Veranstaltung mit 2500 Gästen im vergangenen Jahr. Beliebt auch die "Songnacht" von Rolf Köhlert und "Jazz im Schloss" von Dr. Wolfgang Schömbs. Beides beste Beispiele für die Zugkraft heimischer Künstler, die übrigens auch beim "besonderen Highlight" ihre Wirkung nicht verfehlte: Anlässlich seines 10. Geburtstags bot der Klub im Kurhaus über mehrere Stunden fast 30 Harzburger Gruppen aus allen Sparten die Gelegenheit zum Auftritt. "Harzburg Hör Her" - eine Veranstaltung, die von 800 Gästen besucht wurde und fast ebenso viele Mitwirkende hatte.

Das Kabarettprogramm wurde "gerundet" unter anderem von Stephan Bauer, Klaus Kohler, LaLeLu, Bo Doerek. Und die griffigen Vorträge ranken sich um Themen aus allen Lebenslagen, von Nostradamus (Manfred Dimde) über Islamischen Weltordnung (Prof. Bassam Tibi), Hexen (Ulrike Ascher), bis hin zur Astrologie (Hajo Banzhaf).

Mit einem ähnlich gestrickten Programm wird der Klub auch ins neue Jahr gehen. Wobei Hoffmanns Vorschau gleichwohl ein Rückblick war, das erste Halbjahr ist nahezu um, hatte aber auch schon seine Glanzstücke: Selbstverständlich das Neujahrskonzert, auch den Harzabend (Harzburger Themenbrueder mit Horst Woick), der Doppelvortrag von Rüdiger Dahlke, die Show von Rolf Zacher, die Lesung von Michael Lesch. Fürs 2. Halbjahr haben sich angesagt: Dieter Nuhr, Katerina Jakob und Manfred Krug - für Hans Hoffmann "der Knaller".

Einen zufriedenen Blick warf der Vorsitzende auch auf die "Bühne Bad Harzburg", die vom Kulturklub betreut wird. "Ganz besonders gute Stücke" und "renommierte Darsteller" hätten die Theatersaison erfolgreich werden lassen. "Die Abozahlen sind stabil" bei aktuell 353, der Einzelverkauf bewegt sich in 900er-Sphären.

Dieser Erfolg sei, so Hoffmann, ohne die sehr professionelle Arbeitsweise des Kulturklubs nicht möglich gewesen. Bestes Beispiel dafür: Der Internetauftritt. Das umfangreiche Angebot unter "www.kulturklub-bad-harzburg.de" werde von mehr und mehr Menschen besucht, derzeit so Betreuer Detlef Linke, über 2200 im Monat.

Viel Arbeit hat der Klub, deshalb verteilt er sie nun auf mehr Schultern. Die Vorstandswahlen brachten Ergänzungen um Umbesetzungen: Detlef Linke und Holger Schlegel rückten auf die Posten der stellvertretenden Vorsitzenden, Jennifer Vogs auf den der Schatzmeisterin. Ina Sattler (Schriftführerin) ist neu im Team, auch Ingeborg Staas, die mit Herma Völker, Jennifer Sukopp, Margarete Demmnig, Detlev Lisson und Hans-Peter Dreß den Beirat bildet.

Der neugewählte Vorstand

hintere Reihe (v.l.n.r.): Herma Völker, Margarete Demmnig, Holger Schlegel, Detlef Linke
vordere Reihe (v.l.n.r.): Ingeborg Staas, Hans Hoffmann, Jennifer Vogs

Quelle: Goslarsche Zeitung
Dienstag, 15. April 2003

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